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So, 21.11., 16.00 Cadillac
Medienbüro präsentiert
Ein Film, der das Leben von 8 JüdInnen und AraberInnen beschreibt, die am Rande der Gesellschaft leben, in einem alten - sowohl jüdisch als auch arabisch geprägten - Stadtteil von Haifa. Die meisten AraberInnen aus dem Viertel sind nach dem Krieg 1948 geflohen und ihre großen Steinhäuser wurden von neuen jüdischen Einwanderinnen und Einwanderern aus Nordafrika (Marokko, Tunesien, Algerien) bezogen. Die neuen Einwanderinnen und Einwanderer, die unter schrecklichen Bedingungen leben mußten, in totaler Armut und ohne Arbeitsmöglichkeiten, rebellierten 1959 um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Dies war der erste sichtbare Ausbruch der Spannungen zwischen Sephardim & Ashkenasen in Israel, eine Narbe die weiter spürbar bleiben wird im Unterbewußtsein der israelischen Identität. Vielleicht erklärt das warum Wadi Salib, früher eines der schönsten Stadtviertel mit Blick auf den Hafen und die Bucht von Haifa, sich im Moment in einem Prozeß fortschreitender Zerstörung und Vernachlässigung befindet, mit der Absicht alle (An)zeichen von Problemen in der Geschichte Israels auszulöschen. Ungefähr 10 jüdische und arabische Familien hängen immer noch an ihren Häusern und weigern sich, zu gehen.
Ein Dokumentarfilm über die alte Stadt Akko, hinter den alten Stadtmauern. Der Film folgt dem Leben von 5 Charakteren arabischen Bewoh-nerInnen des alten Akko, die versuchen ihre Erinnerungen zu bewahren und an ihren Traditionen fest zu halten.
Zu Gast:
Senyora Bar-David,
Herr Neidhardt (deutsch-israelische Gesellschaft),
Herr Sakallah (deutsch-palästinensische Gesellschaft)