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Mo, 22.11., 18.00 Cadillac
Medienbüro und offener kanal oldenburg präsentieren den
In diesem Jahr präsentieren wir den Regionalen Wettbewerb erstmals in Kooperation mit dem offenen kanal oldenburg. Dies bedeutet, daß die Filme nicht nur am Montag im Cadillac, sondern auch am Dienstag von 17.30 - 21.00 Uhr im okol zu sehen sein werden. Dabei besteht die Möglichkeit einer Stimmabgabe per Telefon, Fax oder Mail.
Tel.: 0441-2188814 (Di von 17.30 -21.30 Uhr) Fax: 0441 - 2188840 (bis Mi 14.00 Uhr) Mail: info@okol.de (bis Mi 14.00 Uhr)
Der beliebteste Film erhält den Publikumspreis von 1000,- DM.
Der Regionale Wettbewerb wird unterstützt vom Förderkreis Offener Kanal Oldenburg und von windstream Energieumwandlung.
ein deutscher tourist - jung, sportlich dynamisch, ziemlich attraktiv (und das weiß er auch) - ist auf dem weg nach italien, um dort ein paar unbeschwerte tage zu verleben. aber es kommt alles ganz anders ...
- die geschichte selbst ist sehr banal und bewußt klischeehaft. wichtiger war für mich hier das formale - vor allem die kameraarbeit und die montage. die klaustrophobische angst, die der protagonist während der entführung erlebt - er kann weder genau sehen, noch hören (es wird nur italienisch gesprochen!) was um ihn herum passiert - soll für den zuschauer nachvollziehbar werden. darum die ständigen wechsel der kameraperspektive und die vielen subjektiven des entführten. der raum in dem der größte teil der handlung stattfindet ist so gefilmt, daß man auch als zuschauer schwierigkeiten hat, sich zu orientieren. außerdem ging es mir darum, in kurzer zeit spannung aufzubauen und diese bis zum klassischen höhepunkt durchzuhalten.
.Hoppe hoppe Reiter
.. Ah, der Baum
...Der Baum?
.wenn er fällt dann schreit er
..erinnerst du dich nicht?
...Ich bin müde
..Schau ihn dir an
.fällt er in den
...Ich sehe nichts
..Gestern abend war er nur schwarz.
...Blätter?
.Graben
..In einer einzigen Nacht.
.fressen ihn die
...Es ist sicher Frühling.
..Aber in einer einzigen Nacht?
....Ich sage dir, dass wir gestern abend nicht hier waren.
..Woanders.
. Raben
Die Kamera liebt Dich. Die Kamera liebt Dich. Wir sprechen von Realität. Wir sprechen von Zeitgemäßheit. Die Kamera liebt Dich. Wir sagen, daß wir von purer Totalität und extrem glaubhafter Dreidimensionalität berieselt werden wollen.
Das Musikvideo entstand im Rahmen der Theaterproduktion „Attemps On Her Life - Angriffe auf Anne” des oldenburger uni theaters.
Als fünfter Film der Reihe „kunstfilm“ entstand für die Artothek Oldenburg der Film „Grünstreifen“ über die Künstlerin Insa Winkler. Offenbart wird den Zuschauern die Komplexität der Künstlerin durch unterschiedliche Blickwinkel auf ihre verschiedenen Arbeitsweisen und Projekte. Der Film soll nicht den Lebenslauf und Arbeitsprozeß Insa Winklers aufzeigen, sondern verschiedene Arbeiten und Projekte verdeutlichen, um so neugierig auf eine Oldenburger Künstlerin zu machen.
Der Friedhofswächter beobachtet das mitternächtliche bunte Treiben der Gerippe, bis ihn der Schalk überzeugt, ein Spiel mit den Toten zu treiben. Er stiehlt dem Toten sein Gewand und flüchtet zur Kirche; da der Tote kurz vor ein Uhr das Fehlen seines Gewandes bemerkt und dem Friedhofswärter nachstellt, es vor dem Schlag der Kirchturmsglocke aber nicht mehr zurückerhält.
im frühjahr 99 wurde in oldenburg, initiiert von einer frauenlesbengruppe, die ausstellung „Wir durften ja nicht sprechen. Sobald man Kontakt suchte, hagelte es Strafen.” über das ehemalige konzentrationslager für mädchen und junge frauen und spätere vernichtungslager uckermark gezeigt. der film „Ihr seid nicht vergessen!” dokumentiert die ausstellung und einen teil einer veranstaltung zum frauenlesbencamp 1997 auf dem gelände der uckermark.
parallel zur dokumentation erzählen mädchen ihre gedanken zum nationalsozialismus
Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Liebespaares, das aufgrund der Bestimmungen des Immigrationsgesetzes von einem zum anderen Tag seine Freiheit verliert. Mit ihren Prinzipien gegen die Gesetzesvorschriften und die ablaufende Zeit kämpfend, erscheint es, als gäbe es für ihre Liebe keinen Ausweg.
Den Inhalt bestimmt in erster Linie die Toncollage. Die Bilder stehen hier zur Untermalung. Es handelt sich um einen Film über die Gestik der Schrift (nach einer Anregung von Vilhelm Flussers Buch „Gesten”), also darum, welchen Ausdruck bzw. welche Stimmung die jeweilige Schriftart hat. Schriftart nicht nur in Bezug auf die Handschrift oder die Schriftzeichen, sondern auch die Form, in der sie auf ihr „Trägermaterial“ (hier: das Papier) gebracht wurde. Die Toncollage soll dabei verdeutlichen, daß es für die Ausdrucks- und Stimmungswünsche ein bestimmtes Medium gibt. Zudem stellt sie für mich eine „Stimme” der Schrift dar, so daß ihr Ausdruck wiederum verstärkend auf das Dargestellte wirkt.
Essayistisches Porträt eines Oldenburger Gebrauchtwaschmaschinengeschäftsinhabers. Ein Leben zwischen Enge und Freiheit, Zwang und Selbstverwirklichung, Realität und Vision und die Frage nach der Gangbarkeit jener Brücke zwischen beiden Welten.
Zum Film: Der Film versucht die Struktur der Musik auf der Bildebene aufzunehmen. Dies geschieht in Form von sich wiederholenden Bildfolgen, die jedoch entsprechend der einzelnen Melodien variiert sind.
Zur Musik: Die für den Film verwendete Musik stammt aus dem Werk „Different Trains” von Steve Reich (3.Satz), in einer Einspielung des Kronos Quartetts.
Der Komponist ist bekannt als Vertreter der Minimal Musik in den USA. In dieser Komposition hat er die natürliche Sprachmelodie in melodische Motive umgewandelt und in Notation gebracht. Die verwendeten Satzfetzen stammen aus Interviews mit Überlebenden des Holocaust. Der Grundgedanke dieser Komposition basiert auf der Parallelität zwischen Reichs ausgiebigen Zugreisen während der Kriegsjahre in den USA und den Zugfahrten, welche die in Europa lebenden Juden zu jener Zeit antreten mußten.
Der ehemalige Rennplatz in Oldenburg Ohmstede ist ein Ort mit wechselhafter Geschichte: Zeppelinlandung im Jahre 1912, sportliche Wettkämpfe in den 20er und 30er Jahren, 1932 Adolf Hitler vor 35 000 ZuhörerInnen, dann ZwangsarbeiterInnen - und Kriegsgefangenenlager.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in den leerstehenden Baracken Flüchtlinge aus den baltischen Staaten vorwiegend aus Lettland, untergebracht.
Während es für viele nur eine Durchgangsstation ihrer Emigration in andere Länder war, bleiben andere aus den unterschiedlichsten Gründen hier wohnen. So entstand die größte lettische Siedlung in der Bundesrepublik.
„Bei Nacht und Nebel” ist ein experimenteller Kurzfilm, der allein auf das Zusammenwirken von Bildern und Musik ausgelegt ist.
Der Protagonist verläßt sein nächtliches Schlafzimmer und macht sich geweckt durch seine inneren Stimmen - auf den Weg durch die Nacht. Bei seinem Lauf durchquert er typisch nächtliche, manchmal fast unwirklich und traumhaft erscheinende Kulissen
Ein Film, der sich zwischen Komik und Kitsch bewegt und danach fragt, was passiert, wenn die eine will, die andere aber von ihrem Glück nichts weiß: die eine der anderen begegnen will, aber der Fahrstuhl in die falsche Richtung fährt und die Musik zu laut ist?
Ein Film der auch ohne Dialoge amüsiert.